Online-Rezepte

Navigation
Rezepte
Rezeptsuche
Rezept des Tages
Zufallsrezept
Backen / Süßspeisen
Beilagen
Desserts
Frühstück
Getränke
Hauptgerichte
Salate
Sonstiges
Glossar
Gemerkte Rezepte
Homepage-Tools

Volltext-Suche
Interessante Lesetipps
 - Abnehmen
 - Antipasti
 - BMI
 - Chili
 - Energieriegel
 - Fett
 - Focaccia
 - Grillen
 - Gute Kochbücher
 - Kaffee
 - Koch- und Küchenmesser
 - Pizza
 - Restaurants
 - Steaks
 - Sushi
 - Tiramisu
 - Torte / Torten

Glossar - Kochbegriffe kurz erklärt



was verbirgt sich hinter bestimmten Begriffen und Vorgängen?
Finden Sie es mit Hilfe unseres Glossars heraus!


Abbacken bzw. abbrennen
Vorgang, der vor allem bei Brand- und bei besonderen Kloßteigmassen in betracht kommt. Fett, Flüßigkeit und Gewürze werden zusammen aufgekocht, Mehl oder Grieß zugeschüttet und der Teig solange auf kleiner Flamme gerührt, bis er zu einem Kloß abbäckt. Eier erst dann dazu geben, wenn der Teig etwas abgekühlt ist.
Abdämpfen
Wird am häufigsten bei Kartoffeln angewendet. nach dem Abgießen kommen sie nochmal ohne Topfdeckel kurz auf kleiner Flamme auf den Herd. Werden sie leicht geschüttelt, dämpfen sie schneller ab und werden noch etwas mehliger. Können die Kartoffeln einmal nicht gleich serviert werden, dann mit einem Tuch bedecken, das nimmt den Dampf auf und den Deckel wieder drauf. So bleiben die Kartoffeln trocken.
Abschrecken
Bei gekochten Eiern und Teigwaren darf das abschrecken nicht versäumt werden, denn sonst lassen sich dei Eier nicht gut schälen, und die Teigwaren bleiben klebrig. Eier kurz ins kalte Wasser legen. Teigwaren auf einem Sieb abtropfen lassen und mit karem Wasser übergießen.
Abziehen
Suppen und Soßen werden mit Ei abgezogen(legiert) und dadurch verfeinert. Das ganze Ei oder nur das Eigelb tropfenweise mit etwa 5 EL heißer Flüssigkeit verquirlen und erst dann unter flottem Rühren zur Suppe oder Soße geben. Da das Ei leicht gerinnt, darf die Flüßigkeit nicht mehr aufkochen.
Anis
Anis: Pimpinella anisum auch Bibernelle genannt, gehört zu den Doldengewächsen. Sie ist in Ägypten und Griechenland heimisch, wird jedoch auch in anderen Ländern Europas angebaut. Der Anissamen hat einen eigentümlichen Geruch und einen angenehm süß-aromatischen Geschmack. Er wird in den Mittelmeerländern u.a. zur Herstellung von Anisbranntwein benutzt (Ouso, Raki etc).
Aspik
Gelee, das durch Auskochen von Schweinekopf, Kalbsknochen usw. gewonnen oder mit der Hilfe von Gelatine bereitet wird trägt in der Fachsprache den Namen Aspik.
Ausbacken
Nicht nur Backwerk, sondern auch Gemüse, Fleisch und Fisch (meist in Teig getaucht), verden in siedend heißem Fett "aus"gebacken. Meist wird eine Fritteuse benutzt.
Basilikum
Basilikum: Ocimum basilicum auch Königskraut genannt gehört zu den Lippenblütlern aus Vorderindien. Basilikum findet in der Küche zahlreiche Anwendungen, insbesondere in der italienischen Küche. Die fein gehackten Blätter werden verwendet zu Fisch-, Fleisch- und Eierspeisen sowie Käse, Quark oder Salatsoßen. Auch die Basililkumsamen mit ihrem feinen Pfeffergeschmack lassen sich gut verwenden. Beispiele hierfür wären Minestrone, Salsa verde, Pesto verde sowie Sauce Vinaigrette.
Beifuß
Beifuß (Artemisia vulgaris) auch Wilder Wermut genannt gehört zu den Korbblütlern. Früher wegen seines starken Aromas und der Erleichterung der Fettverdauung sehr häufig als Würzkraut eingesetzt. Heute ist Beifuß noch sehr beliebt zu Gänse- und Entenbraten sowie Schmalz. Suppen und Salate können durch eine Zugabe von frischen Blüten veredelt werden.
Binden
Suppen, Soßen, Gemüse und Eintöpfe werden gern gebunden. Dazu werden Mehl oder Stärke in kalten Wasser angequirlt und unter Rühren in dem Gericht aufgekocht. Es kann auch eine Schwitze (Einbrenne) bereitet werden, in dem Mehl in heißer Margarine gerührt und langsamm mit siedender Flüßigkeit aufgegossen wird. Meist genügt es ein wenig Mehl über zustäuben und aufkochen zu lassen.
Blaubeeren
ist eine älterer oder anderer Begriff für Heidelbeeren.
Blauen
Ist das übergießen von Süßwasserfischen vor dem Kochen mit heißem Essigwasser. Wichtig ist das die Schleimhaut unverletzt bleibt.
Bohnenkraut
Bohnenkraut: Satureja hortensis auch Pfefferkraut genannt gehört zu den Lippenblütlern. Die Stengel und Blätter werden frisch oder getrocknet zu Gerichten mit grünen oder weißen Bohnen und anderen Hülsenfrüchten verwendet. Das Kraut besitzt ein kräftiges Aroma und einen pfefferartigen Geschmack.
Borretsch
Borretsch: Borago officinalis auch Gurkenkraut gehört zu den Rauhblattgewächsen. Borretsch ist eine brennesselähnliche Pflanze, deren Blätter gurkenähnlich schmecken. Die jungen Bläter und Triebe werden zu Blattsalaten, geschmorten Gurken und Gurkensalat verwendet. Borretsch kann auch wie Spinat zubereitet werden. Diese Zubereitungsart ist besonders in der spanischen Küche beliebt.
Bärlauch
Bärlauch: Allium ursinum auch Bärenlauch genannt gehört zu den Liliengewächsen und ist wildwachsender Knoblauch. Die Blätter können fein gewiegt oder gehackt als kräftiges Würzmittel zu Hackfleisch und Fleischbrühe oder kalte Soßen verwendet werden.
Cardamom
Cardamom / Kardamom: Elettaria cardamomum Dieses Gewürz stammt aus dem Kardamomgebirge, der Malabarküste sowie aus Java. Von der Pflanze werden die Fruchtsamen mit ihrem pikanten und feurigen Geschmack verwendet. Im arabischen Raum wird damit der schwarze Kaffee gewürzt. Außerdem ist erwichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Blue Curacao. Cardamom kann auch für Suppen, Soßen, Hackfleischgerichten und Hühnerfrikassee verwendet werden. Allerdings sollte er sparsam verwendet werden, da er eine starke Würzkraft besitzt.
Cayennepfeffer
Cayennepfeffer wird überwiegend als Gewürz verwendet und besteht aus gemahlenen Chilis. Diese werden erst geerntet, dann getrocknet und anschließend fein gemahlen. Den Namen erhält der Pfeffer, weil er aus der Chilisorte Cayenne gewonnen wird. Der Scharfmacher wird also aus einem Paprikagewächs gewonnen und nicht aus einem Pfeffergewächs. Ürsprünglich stammt der Pfeffer aus Lateinamerika und wurde von dort nach Europa eingeschifft. Cayennepfeffer können Sie wunderbar als Gewürz verwenden, denn der leicht rauchige, leicht bittere und gleichzeitig scharfe Geschmack gibt Ihrem Essen eine ganz besondere Note. Fisch und Fleisch schmecken besonders gut mit dem Gewürz, aber Sie können unendlich viele Verwendungen für den Cayennepfeffer finden. Den scharfen Geschmack bekommt der Cayennepfeffer durch die Inhaltsstoffe Capsaicinoide. Zudem ist das Gewürz sehr gesund, denn es enthält viel Vitamin C und die Durchblutung wird durch die Schärfe angeregt. So können Sie den Cayennepfeffer nicht nur als leckeres Gewürz verwenden, sondern auch als Mittel gegen kalte Hände und Füße.
Chillies
Capsicum frutescens Chillies ist die mexikanische Bezeichnung für Cayennepfeffer. Cayennepfeffer wird aus den Beeren eines tropischen Nachtschattengewächses gewonnen. Je nach Zuchtsorte auch Chillies oder Peperoni genannt. Diese Früchte sind ca. zwanzigmal so scharf wie Paprika und vor allem in Südamerika, Westafrika und Indien heimisch. Chillis bzw. Cayennepfeffer ist Besatndteil besonders scharfer Würzsoßen, wie der Tabascosauce.
Cumin
Cumin: Cuminum ist die grichische bzw. lateinische Bezeichnung für Kreuzkümmel.
Curcuma
Curcuma ist die arab. lateinische Bezeichnung für die Safranwurzel. Die Safranwurzel ist ein Ingwergewächs, riecht campherartig und wird vorallem in Südasien angebaut. Das Pulver der Safranwurzel ist Bestandteil von div. Curry-Gewürzen.
Dill
Dill: Anethum graveolens auch Gurkenkraut genannt gehört zu den Doldengewächsen. Dill ist vor allem in Indien und Vorderasien heimisch, wird jedoch heute nahezu überall angebaut. Der Geschmack ist angenehm würzig, am Anfang etwas süßlich dann etwas herb. Dill verwendet man zu Dillsoßen (zu gekochtem Fleisch und Fisch), Salaten (z.B. Gurkensalat) und Quarkzubereitungen. Frischer Dill darf in Soßen nicht mitkochen, da er dabei sein Aroma verliert. Besser ist es das Kraut fein zu hacken und nach dem kochen an die Soße zu geben.
Dünsten
Bei dieser Garmethode bleiben die Nährstoffe am besten erhalten. Das Nahrungsgut wird bei milder Hitze entweder nur im eigenen Saft oder unter der Zugabe von wenig Flüssigkeit oder Fett gar. Der Topf muss sehr gut schließen.
Dämpfen
Garen des Kochgutes druch Wasserdampf.Es darf also nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Gedämpft wird stehts im geschlossenem Topf.
Einweichen
Meist Brot, wird in Wasser eingeweicht. Vor der Verwendung dann wieder ausgedrückt.
Entfetten
Entfernen überflüssigem Fett von Bratensoße oder Brühen. Das Fett lässt sich am Besten entfernen, wenn die Soße oder Brühe kalt ist und sich eine feste Schicht gebildet hat.
Estragon
Estragon: Artemisia dracunculus gehört zu den Korbblütlern und kommt ursprünglich aus Sibirien und Nordamerika. Hierzulande wird er angebaut und existiert als verwilderte Pflanze. Estragon wird wegen seines dezenten Aromas für Soßen, Suppen und Marinaden verwendet. Beispiele hierfür sind Sauce Bearnaise, Marinade für Sauerbraten und diverse Fleischfüllungen.
Farce
Füllung von Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse oder Kartoffeln mit den verschiedensten feingehackten Zutaten. Die Farce muss so fest sein, das sie beim Garen nicht zerfällt.
Fenchel
Fenchel: Foeniculum vulgare gehört zu den Doldengewächsen und kommt aus dem Mittelmeergebiet sowie Vorderasien und Persien. Fenchel duftet anisähnlich und erhöht den "Wohlgeschmack" einiger Speisen. Vom Fenchel kann fast die gesamte Pflanze verwendet werden. Junge und frische Triebe werden z.B. in grünen Salaten verwendet während die dickeren Stengel und Wurzelknollen als Gemüse zubereitet werden können. Außerdem ist Fenchel eine sehr vielfältige Pflanze, denn sie wird ebenfalls als Teeaufgu, als Nachspeise und sogar in der Medizin verwendet.
Galgant
Galgant: Rhizoma galangae auch Fieberwurzel genannt bezeichnet die Galangawurzel. Sie gehört zu den Ingwergewächsen und stammt aus Südostasien. Galgant ist appetitanregend und enthält Galangin
Garziehn
Bestimmte Gerichte, z. B. kleine Fische oder Fischstücke, auch Klößschen können in heißer, nicht mehr kochender Flüßigkeit gar ziehn.
Glasur
Um der Oberfläche Glanz zu geben, können Backwerk und Gerichte mit einer Glasur überzogen werden. Fleisch, Fisch und Geflügel werden mit einer gebundenen Soße bestrichen. Backwaren können mit Milch, verquirltem Ei, Zucker-oder Salzwasser bestrichen werden, und nach dem Backen bekommen sie eine Zuckerglasur.
Glutamat
Glutamat ist ein weißes Pulver, das streng genommen keinen eigenen Geschmack besitzt. Es hebt und stärkt jedoch den Eigengeschmack anderer Nahrungsmittel und wird deshalb als Geschmacksverstärker eingesetzt. Glutamat wird aus Pflanzeneiweiß von Getreidekörnern gewonnen. Mono-Natrium-Glutamat oder auch nur Natrium-Glutamat wird besonders für Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse verwendet.
Gratinieren
Garen und/oder Übergkrusten in einer feuerfesten Form, bei starker Hitze im Backofen. Zur Bildung der Kruste nimmt man Sahne, Creme fraiche, Käse und Butterfocken oder auch helle Buttersauce, welche auf der Oberfläche verteilt wird.
Grümmel
- ist der Begriff für eine klein gebrochene Kandissorte
Hefeprobe
Überprüfen der Triebfähigkeit. Ein kleines Stück in warmes Wasser geben. Steigt die Hefe ist sie noch verwendbar.
Ingwer
Ingwer: Zingiber officinale gehört zu den Ingwergewächsen ;-) und stammt aus Südasien. Das scharfe Gewürz Ingwer stammt aus dem Wurzelstock der Pflanze und ist Bestandteil vieler asiatischer Gerichte. Ingwer wird auch heute noch u.a. zum Bierbrauen (Ingwerbier, engl. Spezialität), für alkoholfreie Limonade (GingerAle) oder als magenstärkendes Mittel (Boonekamp oder Ratzputz) verwendet.
Kaffee, Coffee
Die Geschichte von Kaffee ist vielfältig und interessant und beinhaltet Intrigen, politische Ereignisse und das Streben nach Macht. Schon 1000 n. Chr. entdeckten die Mitglieder des Stammes Galla in Äthiopien die Wirkung von Kaffee, aber erst im Jahre 1672 eröffnete das erste Kaffeehaus in Paris. Entdeckt wurde Kaffee jedoch erst im 7. Jahrhundert im Nahen Osten, und es dauerte bis zum 16. Jahrhundert, bis dass der Kaffee nach Europa eingeführt wurde. Kaffee gewinnt man aus den Bohnen des immergrünen Strauches Coffea, der ursprünglich in Abessinien beheimatet war. Die Kaffeebohnen enthalten ca. 1,1 Prozent Koffein. Die Welterzeugung von Kaffee liegt bei ca. 4 Millionen Tonnen pro Jahr. Die besten Sorten kommen aus dem afrikanischen Hochland, die Massenherstellung erfolgt jedoch mit Sorten aus Brasilien. Mittlere Qualität wird in Java und Mittelamerika geerntet. Der Kaffee wirkt anregend auf den Kreislauf, die Nerven und die Nieren.
Kapern
Kapern: Capparis spinosa sind die eingelegten blaugrünen Blütenknospen des Kapernstrauches. Er stammt aus dem Mittelmeergebiet und wird heute in Italien und Frankreich verstärkt angebaut. Kapern haben ein schwach-bitteres Aroma und werden zu Ragouts, Frikassee, Sardellenfilets oder Soßen verwendet. Sehr bekanntes Beispiel sind die Königsberger Klopse, bei denen die Kapern in die Soße gegeben werden.
Kerbel
Kerbel: Anthriscus cerefolium gehört zu den Doldengewächsen. Kerbel wird vom Aussehen her häufig mit Petersilie verwechselt, jedoch sind die Blätter feiner und er duftet leicht nach Anis. Die Blätter haben sind reich an Vitamin A und C. Kerbel eignet sich für Kartoffelsuppen, Fleisch (z.B. Hammel), Fisch und Geflügel. Kerbel sollte nicht mit gekocht werden, sondern erst kurz vor dem Anrichten an die Speisen gegeben werden.
Klären, läutern
Fleischbrühe, zerlassene Butter und Zucker werden durch Aufkochenund Filtern oder durch Abschäumen geklärt.
Knoblauch
Knoblauch: Allium sativum gehört zu den Liliengewächsen und ist ursprünglich in der innerasiatischen Dsungarei heimisch. Der etwas aufdringliche Geruch stammt von dem flüchtigen Knoblauchöl. Verwendet wird die mehrzehige weiße Zwiebel, der Pflanze. Knoblauch ist das schärfste unster den Lauchgewächsen und eignet sich bei vorsichtiger Anwendung für zahlreiche Gerichte, insbesondere aber zu Hammel- oder Schweinebraten. Längerer Genuß von Knoblauch senkt den Blutdruck, schützt vor Arterienverkalkung und erhöht die Sauerstoffversorgung der Herzkranzgefäße
Koriander
Koriander: Coriandrum sativum auch Wanzendill genannt gehört zu den Doldengewächsen und stammt aus dem Mittelmeerraum. Wanzendill deshalb, weil die frisch geernteten Früchte der Pflanze unangenehm nach Wanze riechen. Nach dem trocknen verliert sich jedoch dieser Geruch und an dessen Stelle tritt ein leblicher anisähnlicher Duft. Koriander ist sehr vielseitig und wird zum Würzen von Wurst, Fleisch, Pasteten, Schinken, Lebkuchen, Mostrich oder auch für Curry verwendet. Er eignet sich ebenfalls zum Abrunden von Soßen und Marinaden
Lebensmittelfarbe
Substanzen, die Lebensmitteln beigefügt werden, um diesen ein frischeres (oder allgemein besseres) Aussehen zu verleihen, werden Lebensmittelzusatzstoffe genannt. Zu den Lebensmittelzusatzstoffen gehört auch die Lebensmittelfarbe. Durch die Beigabe von Lebensmittelfarbe sollen die Farberwartungen der Kunden erfüllt werden. Lebensmittelfarben haben außerdem die Aufgabe Produkten ihr ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Während der Herstellung verlieren manche Produkte ihre Farbe. Das ist ein Zeichen von schlechter Qualität, da der Verlust von Farbe Hand in Hand mit dem Verlust der Frische geht. Durch die Wiederherstellung der Farbe wird dem Kunden somit suggeriert, das Produkt sei frisch, was jedoch in den wenigsten Fällen zutrifft. Dem Kunden wird auf diese Weise, durch die Verwendung von Lebensmittelfarbe, eine Qualität, die das Produkt nicht hat, glaubhaft gemacht. Es gibt jedoch auch bei den Lebensmittelfarben noch Unterschiede. Einige Farbstoffe werden aus Pflanzen gewonnen (unter anderem Chlorophyll für grün). Diese Substanzen nennt man natürliche Stoffe. Häufiger werden jedoch in der Natur vorhandene Stoffe künstlich nachgebildet (naturidentische Stoffe), oder vollkommen künstliche Substanzen (synthetische Stoffe) eingesetzt. Diese beiden Varianten sind zwar billiger, einer der Gründe warum diese Stoffe öfters verwendet werden, naturidentische wie auch synthetische Lebensmittelfarben sind jedoch extrem ungesund. Viele synthetische Farbstoffe sind umstritten, da vermutet wird, sie seien krebserregend und lösten Allergien aus.
Marinieren, säuern
Beträufeln von von Fischstücken mit Zitronensaft oder Essig, 30min vor dem Garen.
Meersalz
In der Küche werden drei Arten von Speisesalz (Natriumchlorid) verwendet: das Salinensalz, das Steinsalz und das Meersalz. Sie finden also Salze unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung. Im Geschmack sind die Unterschiede jedoch kaum feststellbar. Meersalz entsteht durch traditionelle Trocknungsverfahren und wird aus Meerwasser direkt vor Ort gewonnen. In südlichen Ländern sorgen Sonne und Wind dafür, dass das Wasser in den Salzgärten schnell verdunstet. Die Salzkristalle lagern sich ab und werden in einem schonenden handwerklichen Prozess besonders für die mediterrane Küche aufbereitet. Sie erhalten Meersalz in unterschiedlicher Körnung. Feinkörniges Meersalz verwenden Sie, genauso wie unser traditionelles Speisesalz, um den Eigengeschmack der Lebensmittel zu verstärken oder deren Haltbarkeit zu verlängern. Grobkörnige Natursalzkristalle eignen sich für die Salzmühle, die bei einem leckeren Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegericht auf keinem Tisch fehlen sollte. So können individuelle Geschmacksvorlieben berücksichtigt werden. Probieren Sie auch weitere leckere Varianten von Meersalzprodukten mit aromatischen Kräutermischungen. Meersalz enthält, neben Natrium, auch andere Mineral- und Spurenelemente. Diese Inhaltsstoffe und ein ausgewogener Jodgehalt machen dieses Salz für unsere Gesundheit besonders wertvoll. Wissenswert ist auch, dass Natur belassenes Salz leicht grau oder bräunlich schimmert. Das uns bekannte, weiße Salz wurde einem chemischen Reinigungsprozess unterzogen.
Ogenmelone
ist eine Kreuzung zwischen Netz- mit Kantalupmelonen,die in Israel entstanden ist.
Panieren
Das einhüllen von Fisch-, Fleisch- Geflügel- und Gemüsestücken in eine Panade. Diese besteht aus Mehl, geschlagenem Ei und Semmelbrösel. Das Panieren darf erst kurz vor dem Braten oder Ausbacken erfolgen, da sonst die Panade leicht abfällt.
Parmesan
Parmesan ist ein Hartkäse, der aus der Gegend um Parma und aus Mailand stammt. Die Geschichte von Parmesan-Käse beginnt in Italien zur Zeit des Mittelalters. Man behauptet sogar oft, dass die Herstellung von Parmesan-Käse sich seit mehr als 800 Jahren nicht wesentlich verändert hat. Parmesan reift bis zu vier Jahre und wird aus Kuhmilch hergestellt. Er hat eine körnige Textur und einen kräftigen, aromatischen Geschmack und passt sehr gut zu einem trockenen Champagner oder zu einem Beaujolais. Mit Obst oder Crackern serviert, eignet sich Parmesan auch hervorragend als Vorspeise. Parmesan wird in Italien noch traditionell von Hand hergestellt. Die Herstellung von Parmigiano-Reggiano (Italienisch für Parmesan) beginnt jährlich am 1. April und endet am 11. November. Ein ganzer Laib Parmesan wird aus ca. 490 Litern Milch hergestellt und wiegt ca. 32 bis 36 kg. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich Parmesan ca. vier Wochen, eingefroren hält er sich sogar bis zu sechs Monaten, die Textur wird dann aber etwas krümelig - bei warmen Speisen tut dies dem Geschmack aber keinen Abbruch.
Passieren
Ist das durchstreichen von Suppen, Soßen, gekocktem Obst oder Gemüse durch ein Haarsieb.
Pastinaken
- ist ein Wurzelgemüse und ein naher Verwandter der Petersilie
Pritamin
ist ein ungarisches Produkt- Paprikapüree
Rösten
Das Bräunen von Nahrungsmitteln bei Starker Hitze, ohne Flüßigkeit oder mit wenig Fett unter fortsetzendem Weden.
Safran
Das aus getrockneten Blütennarben des Safran-Krokus gewonnene Gewürz Safran gehört zu den teuersten Gewürzen der Welt. Es wird bereits seit der Antike zur Zubereitung von Mahlzeiten verwendet. Der genaue Ursprung ist jedoch nicht bekannt. Verwandte Krokusarten sind vor allem auf der Insel Kreta beheimatet, der Safran-Krokus wächst jedoch nicht wild. Quellen, die von der Verwendung und der Kostbarkeit des Safrans sprechen gehen zurück bis in die Zeit Mesopotamiens und der Sumerer. Auch in der Bibel wird der Name zum Beispiel im Hohelied erwähnt. Der Geschmack des Safran wird als bitter bis scharf definiert. Bei seiner Verwendung verbreitet sich ein intensiver Geruch und das Gericht erhält eine gelbliche Färbung. In der Antike wurden viele Hochzeitsschleier mit Safran gelb gefärbt, was als Zeichen des Wohlstandes und der Unbeschwerdheit galt. Es gilt zu beachten, dass größere Mengen Safran toxisch wirken können. Etwa 20g können bereits zum Tod führen. Wer Safran erstehen möchte, sollte diesen ungemahlen, in Fäden kaufen. Auch heute noch wird Safran häufig gefälscht und zum Beispiel Kurkuma verwendet.
Sengen
Sofern noch Reste von Federn am Geflügel sind, muss gesengt werden. Dabei wird es über der Gas- oder Spiritusflamme rasch hin und her bewegt. Mit dem Messer nachputzen.
Spicken
Es wird meistens Speck verwendet. Der sollte klat sein und in 3cm lange und 1/4cm dicke Streifen geschnitten. Dieser wird durch das Fleisch gestochen (gespickt), entweder mit einer Spicknadel, oder durch einschnitte mit einem scharfem Messer.
Tamari
... ist eine Sojasoße, aus fermentierten Sojabohnen, ohne Getreidezusatz, mit Wasser und Meersalz.
Tranchieren
Ist des sachgerechte Zerlegen von Fleisch mit einem scharfen Messer und einer möglichst zweizinkigen Gabel.

Urheberhinweise | Impressum | AGB | Datenschutz