Meeresfrüchte sind nahezu auf der ganzen Welt verteilt anzutreffen, haben einen ganz besonderen Stellenwert jedoch in der mediterranen Küche eingenommen.
Als Meeresfrüchte werden übrigens alle Tiere, die in freien oder künstlich angelegten Gewässern leben und keine Wirbel aufweisen, also nicht zu den Wirbeltieren gehören, bezeichnet. Das sind zum Beispiel Krabben, Muscheln, Schnecken, Tintenfische und Hummer.
Das Wort Meeresfrüchte verdanken diese Lebewesen den alten Römern: So wurden die Tiere als Segen der Götter bezeichnet und schon vor Jahrhunderten im großen Stil gefischt und verspeist.
Wie bereits erwähnt, lassen sich Meeresfrüchte vor allem in der mediterranen Küche finden. Zu dieser gehören zum Beispiel die italienische, spanische und portugiesische Landesküche. Ein Klassiker, der oftmals beim Italiener auf der Speisekarte zu finden ist, sind Calamaris, also im Teig eingehüllte und in Fett ausgebackenen Tintenfischringe.
Da das Frittieren im Eigenheim ohne eigener Friteuse jedoch etwas schwer fallen dürfte, ist im weiteren Verlauf ein ebenfalls sehr leckeres Rezept mit Meeresfrüchten vorgestellt: "Bandnudeln an Krabben-Garnelen-Soße".
Zunächst müssen die Bandnudeln wie gewohnt gekocht werden. In der Zwischenzeit eine Zwiebel pellen und in kleine Würfel schneiden, eine Knoblauchzehen pressen und beides zusammen mit den Krabben und Garnelen anbraten (falls die Garnelen noch nicht entdarmt wurden, muss dies natürlich nachgeholt werden).
Anschließen ein Päckchen Sahne, einen Schuss Olivenöl, frische Kräuter wie Basilikum und Petersilie sowie Salz, Zucker und 100 ml Fond (am besten Fischfond, ersatzweise darf auch Hühner- oder Gemüsebrühe genutzt werden) hinzugeben. Die Soße gut durchrühren, 5 min köcheln lassen, eventuell mit Soßenbinder oder Stärke andicken und mit den Bandnudeln servieren.
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