Eine Bowle ist ein kaltes Mischgetränk, dessen Grundlage ursprünglich von Weißwein und Früchten gebildet wurde. Der Name wurde im 18. Jahrhundert vom "englischen "bowl" ("Napf") entlehnt. Heute gibt es die Bowle in zahllosen Varianten. Auch für die verwendeten Alkoholarten gibt es kaum Einschränkungen, sie reichen von Wein und Sekt über Schnaps bis hin zu verschiedenen Bieren.
Zu den bekanntesten Bowle-Sorten gehören die Maibowle mit ihrem typischen Waldmeistergeschmack, die Erdbeerbowle und der aus Spanien stammende Sangría. Die bekannte Feuerzangenbowle ist hingegen gar keine Bowle, da sie heiß getrunken und deshalb zum Punsch gerechnet wird. Für Kinder und Autofahrer gibt es auch verschiedene alkoholfreie Varianten, bei denen die Basis aus Früchten und Fruchtsaft besteht und kurz vor dem Servieren mit Mineralwasser aufgegossen wird.
Serviert wird die Bowle in speziellen Glasgefäßen mit großer Öffnung oder auch einfach in Schüsseln, aus denen sie mit einem Schöpflöffel entnommen wird. Für das gute Gelingen sollte man unbedingt darauf achten, dass die gezuckerten und geschnittenen Früchte ausreichend lange in der hochprozentigen Alkoholbasis eingelegt werden, bevor die Bowle dann mit Wein oder Sekt aufgegossen wird. Entscheidend ist auch, dass die Bowle gut gekühlt serviert wird. Um sie nicht zu verwässern, gibt es sogenannte "Bowle-Eier", die mit Eiswürfeln gefüllt und hineingehängt werden.
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