Nicht nur bei Kindern beliebter kalter Genuss, der hauptsächlich aus Wasser, Milch, Sahne, Zucker, teilweise Eigelb und Aroma bzw. Geschmack gebenden Zutaten - wie Vanille, Schokolade bzw. Kakao oder Früchte - hergestellt wird. Bei der handwerklichen Methode werden die Zutaten vermischt und die Masse unter ständigem Rühren gefroren. Je höher der Fettgehalt ist und je schneller man rührt, desto feiner ist das Endprodukt. Diese Arbeit übernehmen heute im Haushalt spezielle Eismaschinen, die weitaus größte Menge an Speiseeis wird aber industriell und unter zusätzlichem Einsatz von Bindemitteln, Emulgatoren, Stabilisatoren sowie Aroma- und Farbstoffen produziert. Allein in Deutschland werden pro Jahr an die 600 Mio. Liter Eis abgesetzt. Nach der Speiseeisverordnung werden verschiedene Arten von Speiseeis unterschieden (zum Beispiel Frucht-, Milch-, Rahm- oder Sahneeis, Cremeeis und Sorbet), vor allem nach dem jeweils enthaltenen Anteil an Früchten und Milchprodukten. Offiziell kein Eis, aber kaum weniger beliebt, ist das nach einem besonderen Verfahren hergestellte Softeis. Besondere Eis- und Dessertspezialitäten sind unter andere Eisbombe, Eisparfait, Eistorte, Birne Helene oder Pfirsich Melba.
Die Herstellung von Eis hat eine längere Tradition als vielfach angenommen. Bereits in der Antike soll Gletscherschnee mit Früchten, Honig oder Rosenwasser nach Art des Sorbets aromatisiert worden sein. Besonders starke Verbreitung fand das Eis ab dem 16. Jh.
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