Sammelbezeichnung für feine und größere Backwaren, die aus Teigen oder Massen hergestellt werden. Mehl, Eier, Fett, Milch, Wasser und Zucker sind die Grundzutaten für einen Kuchen, der weiter mit Früchten, Nüssen, Schokolade, Quark, Korinthen usw. angereichert werden kann. Nach ihrer Form und Größe unterscheidet man flache Blechkuchen, höhere Napfkuchen (wie der Marmorkuchen) oder schichtweise "herangewachsene" Baumkuchen. Der große deutsche Kuchenklassiker ist der Obstkuchen. Etwa 75 % aller in Deutschland "vernaschten" Kuchen werden zu Hause hergestellt, was durch Fertigmischungen in vielen Variationen leicht gemacht wird. Kuchen wird besonders gern in den Nachmittagsstunden zum Kaffee gegessen, oft mit einer Portion Schlagsahne, aber auch morgens oder als Nachtisch.
Wird auch gern zu besonderen Anlässen gereicht.
Es ist ein süßer, sicherer Dickmacher mit ungesicherter Wortherkunft, der nichts mit "kochen" zu tun hat, weil das Feingebäck aus Feinteigen mit oder ohne Hefe gebacken wird. Österreicher nannten den Kuchen (franz. gâteau, engl. cake) einst ein "idealisiertes Weißbrot". Auch Christstollen oder Lebkuchen gelten als Kuchen. Kuchen müssen eine gewisse Größe haben, um nicht als Gebäck oder gar Kleingebäck zu gelten.
Fertigmischungen machen das Kuchenbacken bzw. den Rührkuchen längst zur bequemen Routine, das Aufgehen durch Backpulverdosierung verlässlich und durch den Zeitgewinn das Dekorieren des Kuchens zur neuen Aufgabe.
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