Mehrere horizontale Schichten muss er haben und nach dem Backen eine Füllung oder Auflage aus Creme, Sahne oder Quark und/oder Früchten erhalten, dann wird aus einem Kuchen eine Torte. Und oft kommt sozusagen als "Sahnehäubchen" noch ein Überzug und eine reiche Verzierung bei den Meisterwerken der Konditoreikunst obendrauf. Grundlage für die oft runden Kalorienbomben ist meist Biskuitmasse oder Mürbeteig bzw. eine Mischung daraus. Je nach Rezept können frische, getrocknete oder kandierte Früchte, Vanille, Kakao, Kaffee, gemahlene Nüsse, Marzipan, Konfitüren weitere Zutaten sein und Spirituosen verschiedenster Art für einen "Schuss" mehr Aroma sorgen. Oft werden Torten mit Glasur, Kuvertüre oder der Füllcreme überzogen. Zur Dekoration, die vor allem bei Hochzeitstorten gern zur Kunst erhoben wird, dienen unter anderem Creme oder Sahne aus dem Spritzbeutel, Marzipanmasse, Schokolade und Früchte. Tortenklassiker sind die Sachertorte, Schwarzwälder Kirschtorte, Linzer Torte und Prinzregententorte.
Tarte - für deutsche Ohren klingt es zwar mehr nach Torte, doch ist die Tarte der typische französische Kuchen, in der Regel flach und rund als Blechkuchen und entweder süß oder pikant und salzig. Die verwendeten Teige können ebenso unterschiedlich sein wie die weiteren Zutaten von Käse und Gemüse bis zum Obst. Besonders bekannt sind die Tarte tatin und die Tarte flambée (Flammkuchen).
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