Mal klar und dünnflüssig, mal sämig und mal breiig-flüssig: Kaum ein anderes Küchenprodukt kann mit solch unendlicher Vielfalt aufwarten wie Suppen - angefangen von der feinen Consommé bis zum deftig-rustikalen und sättigenden Eintopf als Gegensatz. Im Allgemeinen bestehen Suppen aus Wasser bzw. Brühe (teils mit weiteren Flüssigkeiten wie zum Beispiel Wein bzw. Likörwein) mit Extraktstoffen von Fleisch, Fisch, Gemüse sowie Kräutern, Gewürzen und Salz. Darin können noch feste Suppeneinlagen "schwimmen". Grundsätzlich unterscheidet man vor allem zwischen klaren Suppen (unter anderem Brühe, Kraftbrühe, Essenz) und gebundenen Suppen (mit Bindemittel, vor allem Pürreesuppen, Creme- oder Rahmsuppen sowie Samt- oder Schleimsuppen). Wenn man noch die beiden Sonderformen Eintöpfe und Kaltschalen zu den Suppen zählt, kann eine Suppe je nach Art Vorspeise, Zwischengericht, vollwertiges Hauptgericht oder tatsächlich sogar Dessert sein.
Alle festen Bestandteile, die in Suppen in Form von Klößchen, Streifen, Würfeln usw. "schwimmen" sind Suppeneinlagen. Das können im Übrigen zum Beispiel Stücke von Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Leberspätzle, Pfannkuchenstreifen (Flädle), Grießnockerl, Backerbsen, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Gemüsestücke und Brot bzw. Croûtons sein.
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