Der weltweite "Bestseller" unter den Teigwaren ist möglicherweise das älteste aller Konvenienzprodukte, das schon seit Tausenden von Jahren von Menschen kochfertig hergestellt wird. Die klassische Nudel besteht aus Weizengrieß oder -mehl, Wasser und Salz. Weitere farb- und geschmacksgebende Zutaten können zum Beispiel Spinat, Tomaten, Safran oder Sepiatinte (Tintenfische) sein. Neben einer sorgfältigen Herstellung ist vor allem die Qualität des Weizens (je härter desto besser) für die Qualität der Nudel - und wie gut sie sich "al dente", also bissfest, kochen lässt - entscheidend. Bei Verwendung von Weich- oder Saatweizen müssen dem Nudelteig Eier als Bindemittel beigemischt werden, damit er die nötige Festigkeit bekommt. Weil Hart- oder Durumweizen mehr Sonne benötigt, gibt es vor allem in nördlicheren Gefilden die so genannten Eiernudeln aus Weichweizen - eine Bezeichnung, die im Nudelland Italien, auch in der Übersetzung, ein Fremdwort ist. Bei der Nudelherstellung wird der Teig dünn ausgerollt, in Formen geschnitten und getrocknet. Fertig ist ein lange haltbares Konvenienzprodukt, das bei Bedarf nur noch in heißem Salzwasser gekocht werden muss. Ursprünglich hatten Nudeln immer die Form feiner Streifen oder breiter Bänder, mittlerweile gibt es sie in großer Formenvielfalt. Die unumstrittenen Weltmeister in Sachen "Nudeldesign" sind die Italiener. Ihre heiß geliebte Pasta wird auch in Deutschland so bezeichnet.
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