Am Vortag die Schwarte des Spanferkelrückens mit
einem sehr scharfen Messer über Kreuz einritzen. Die Majoranblätter abzupfen und hacken. Mit Öl und 1 El gemahlenem Pfeffer verrühren. Den Braten von allen Seiten damit einreiben, in Klarsichtfolie wickeln und über Nacht marinieren.
Am nächsten Tag den Braten auf den elektrischen Drehspieß eines Holzkohlegrills stecken und über den Grill hängen. Eine Aluschale in der Größe des Bratens unter das Fleisch stellen. Die Zwiebel grob würfeln und in die Aluschale geben. Den Braten etwa 75 Minuten auf dem Drehspieß goldbraun und knusprig grillen. Mit Salz würzen, dabei mit
150 ml Malzbier mehrmals bepinseln. Wenn die Zwiebelwürfel zu dunkel werden, eventuell mit etwas Wasser ablöschen.
Für die Sauce Bratensud und Zwiebeln von der Aluschale in einen Topf umfüllen. Restliches Bier, Lorbeer und Kümmel zugeben und auf die Hälfte einkochen. Den Fond zugießen und 15 Minuten stark einkochen. Die Bratensauce durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen und nochmals aufkochen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren, unter die
Sauce rühren und aufkochen lassen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Braten in Scheiben schneiden und mit Bratensauce und
Spitzkohlsalat servieren.
Zubereitungszeit 1:50 Stunden (plus Marinierzeit)
TIPP SPANFERKELRÜCKEN AUS DEM BACKOFEN Wer keinen Grill
mit elektrischem Drehspieß hat, kann den
Spanferkelrücken auch im Backofen garen.
Dazu den Braten mit der Schwarte nach oben in die Saftpfanne legen und salzen. Die Zwiebelwürfel um den Braten legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Gas 2-3, Umluft nicht empfehlenswert) auf der 2. Schiene von unten 75 Minuten braten, dabei öfter mit Malzbier bepinseln. Den Braten aus der Saftpfanne nehmen, auf ein Backblech oder in eine andere Saftpfanne legen und wieder in den Ofen schieben.
Auf der obersten Schiene 5 Minuten unter dem Grill goldbraun und knusprig grillen. Inzwischen den Bratensud mit etwas Fond lösen und in einen Topf gießen. Dann die Sauce, wie im Rezept beschrieben, zubereiten.