Mehl, Salz, Butter in Flöckchen und das Ei rasch zu einem Teig mischen (am besten mit den Händen, die sind schneller sauber als die Küchenmaschine). Zu einer Kugel formen, dann auf der Arbeitsfläche zu einem
>> Fladen flach drücken und schließlich in einen Plastikbeutel packen. Kalt stellen.
Inzwischen den
Rosenkohl putzen und kreuzweise einschneiden, diesmal nur drei Minuten in Salzwasser blanchieren und kalt abschrecken. In einer Pfanne mit feuerfestem Griff oder einer feuerfesten Backform, die wegen der vielen Butter einen geschlossenen Boden haben muß - keine Springform! -, die Butter schmelzen, den Zucker darin karamellisieren,
außerdem mit Cayennepfeffer und Muskat würzen. Die blanchierten Rosenköpfchen dicht an dicht nebeneinander, Rundung nach unten, in die Form schichten. Pinienkerne dazwischen verteilen und noch zwei Minuten dünsten.
Unterdessen den Teig ausrollen, der Teigdeckel sollte ein wenig größer als der Durchmesser der Form sein. Auf die Rosenkohl-Röschen breiten, dabei rundum den Rand ein wenig nach unten stupfen - so entsteht ein kleiner Rand. Die Form jetzt in den 200 Grad Celsius vorgeheizten Ofen schieben und etwa 20 Minuten backen, bis der Teigdeckel goldbraun geworden ist. Einige Minuten ruhen lassen, bevor die
Tarte aus der Form gestürzt wird: einen Teller auflegen und die Form auf den Kopf stellen. Jetzt gleitet die
Tarte leicht aus der Form und präsentiert die Rosenkohl-Köpfchen als Belag.