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Tiramisu - Der Klassiker aus Italien


Tiramisu 1 Das vielleicht wohlschmeckendste Dessert aus Italien, genauer aus Venetien, ein Traum aus verschiedenen Schichten, sahnig-zart und schmelzend: von Tiramisu hat sicher schon jeder einmal gehört, hat es im Urlaub gegessen oder fertig gekauft. Es selbst herzustellen wagen eher wenige, es sieht ja auch kompliziert aus. Das ist es eigentlich nicht: Wie so oft, man muss nur wissen, wie man es macht. Basis ist immer Löffelbiskuit, der getränkt wird mit starkem Kaffee oder Amaretto - oder Kaffee mit Amaretto - darauf folgt Mascarponecreme, eine zweite Schicht, und der letzte Pfiff mit einer zart aufgestreuten Schicht Kakaopulver. Soweit die Grundlagen. Aber jede italienische Mamma hat da ihr Spezialrezept und auf vielen Festen erscheinen Tiramisu- Schalen in allen möglichen Variationen, mit drei Schichten Biskuit, mit Beeren oder Obst dazu oder mit den verschiedensten Cremes. Und natürlich gibt es auch ein paar Tricks, um den Geschmack dieser "Sünde", die übersetzt "zieh mich hinauf" bedeutet, göttlich werden zu lassen. Oft ist der Löffelbiskuit zu weich, suppig geradezu. In Italien legt man die Biskuits nebeneinander in eine große Form und beträufelt sie nur mit dem Kaffee oder dem Alkohol. Oder man pinselt die Biskuits ein. Sie sollten noch etwas Biss haben, schwimmen sollen sie auf keinen Fall



In vielen Rezepten, die das Internet für Hobbyköche bereithält, werden die Löffelbiskuits ersetzt durch Amarettini, das ist möglich, oder auch durch Buiskitteig. Das kann sicher auch noch gut schmecken, entfernt sich doch aber sehr weit vom italienischen Original. Aber wenn es schnell gehen soll und viele Gäste erwartet werden ... Die Creme, die auf die Biskuits kommt, basiert auf Eigelben, schaumig gerührt mit Puderzucker. Unter die Eicreme wird dann der Mascarpone gehoben. Auch hier muss man aufpassen: Unterheben, gleichmäßig rühren. Wenn man zu eifrig rührt, gar ein Rührgerät verwendet, dann wird der Mascarpone zu flüssig und die Löffelbiskuits "schwimmen nach oben". Das ist zwar geschmacklich kein Problem, aber es sieht nicht so schön aus. Sollte es doch mal geschehen, dass die Creme zu flüssig geraten ist und die italienische Mamma ist gerade nicht in der Küche, dann kann die Creme mit Quark oder Eischnee wieder etwas verfestigt werden. Funktioniert, ist aber nicht "original". Falls einem bei einem Blick auf den Fettanteil von Mascarpone der Schreck in die Knochen fährt, kalorienarm ist Tiramisu eben nicht, so kann man auch zu Magerquark greifen und der Creme etwas von ihrem Schrecken nehmen. Ein Originalrezept sieht acht Eigelb, 200 gr. Puderzucker, ein kleines Glas Amaretto und 1 kg Maskarpone vor.

Tiramisu 2 Weiter folgt eine zweite Schicht Biskuits, Creme und der obligatorische Kakao und - nicht zu vergessen - ab in den Kühlschrank. Tiramisu muss unbedingt mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen, am besten über Nacht. Soweit also der Klassiker, es gibt jedoch eine ganze Reihe von Varianten. Wenn Kinder mit am Tisch sitzen, kann der Amaretto natürlich weggelassen werden. Um den Bittermandelgeschmack trotzdem dabei zu haben, genügen ein paar Tropfen Bittermandelaroma in den Kaffee, mit dem man die Biskuits tränkt. Vorsicht aber, nicht zu viel nehmen, Bittermandelaroma wirkt leicht aufdringlich, nur ein, zwei Tropfen reichen meist schon. Frische Beeren schmecken gut zum Tiramisu, besonders Himbeeren und Brombeeren passen geschmacklich bestens. Weniger gelungen finde ich Obst direkt auf den Biskuits unterhalb der Creme oder Puddingpulver als Cremezusatz. Aber das ist Geschmackssache und eine kreative Köchin oder ein kreativer Koch wird sicher das eine oder andere probieren wollen. Meine Familie meint, das Mark einer Vanilleschote passt wunderbar!


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Tiramisu - Der Klassiker aus Italien © 2010 rezept-kobold.de Fotos: Carmen Steiner (Fotolia.com), Robert Milek (Fotolia.com)



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